Es empfiehlt sich den Kamin/Kachelofen nach dem Spachteln, aber vor dem Malen bauen zu lassen. Nach dem Malen oder auch bei einem fertigstehendem Haus soll man die Wände und den Boden schützen. Es ist empfehlenswert bei den Bau darauf zu achten, wo der Kamin/Kachelofen hinkommen soll, dort muss der Schornstein aufgebaut und das Fundament bestärkt werden. Die Bodenbeläge sollte man auch erst nach dem Kamin/Kachelofen aufbau machen. Bei der Bodenheizung soll die Rohrleitung wegen des Gewichtes des Kamins/Kachelofens nicht unter dem Kamin laufen. Am besten ist es, wenn unter dem Kachelofen der Beton 12 cm dick ist. Wenn das nicht möglich ist, oder sie möchten es auf dem 1. Stock bauen lassen, dann ist es besser einen leichteren Kamin zu nehmen.
Der Schornstein
Ein guter Schornstein ist das wichtigste bei der Wirksamkeit des Kamins/Kachelofens. Wenn der Zug des Schornsteins nicht gut ist, dann wird der Kamin nicht gut funktionieren (der Rauch kann zurückkommen).Beim Kamin soll der Durchmesser des Schornsteins min. 160 mm sein, aber ich empfehle lieber 180-200 mm.
Beim Kachelofen ist die Lage besser , denn man kann Ihn auch in einem aus Kleinziegeln gebauten Schornstein anschliesen, dessen Durchmesser 140 mm ist.( hier ist auch der größere Durchmesser besser 160-180 mm).
Am besten ist, wenn Sie einen Schornstein von Leier oder Schiedel kaufen. Um einen guten Zug im Schornstein zu haben, braucht man einen 5-6 Meter großen Schornstein. Es ist pracktisch, wenn sie vor dem Bau diese Fragen (zum Kamin/Kachelofen und Schornstein) mit dem Hafnermeister und Schornsteinfeger besprechen.
Was für ein Holz soll benützt werden?
Am besten ist wenn man trockenes Hartholz /min. 2 Jahre alt/ benutzt wird. Wie zum Beispiel: Buche, Esche, Erle und alle Obstbäume.
Das Hartholz brennt mit einer ruhigen Flamme und es ergibt sich wenig Asche. Der Brennwert ist höher, als bei Weichholz.
Das Weichholz (Birke, Linde, Kiefer, Pappel und italienische Pappel) brennt schnell, es ergibt sich viel Asche und die Glut kühlt schnell aus.
Beim harzhaltigem Holz brennet eine ganz helle Flamme, es gibt viele Funken. Es ergibt sich viel Ruß, deshalb kann der Kamin/Kachelofen schneller kaputt gehen.
Man soll das Holz beim Kachelofen in 33 cm große Stücke, beim Kamin in 25-50 cm große Stücke schneiden.
Am besten ist, wenn man das Holz 2 Jahre lang austrocknen lässt bis es ca 18% feuchtigkeit hat.
Im Allgemainen braucht man den Kamin/Kachelofen alle 4-5 Jahren putzen lassen, aber wenn man feuchtes Holz benutzt, dann muss man es Jährlich wiederholen.
Die Isolation
Dazu, dass unser Kamin/Kachelofen nach dem Einbau sicher funktioniert, soll man die Wände um den Kachelofen/Kamin isolieren.
Man darf nicht vergessen, dass ein Kamin/Kachelofen eine grosse Verantwortun ist. Vorallem bei Fertigteilhäusern muss man vor den Wänden eine Isolierwand bauen. Denn es kann schnell zu einem Brand kommen.





